Beim Saisonabschluss der Alpin-Snowboarder in Winterberg am 21./22. März 2026 hat man die deutschen Athletinnen und Athleten in den Halbfinals im Parallel-Slalom vergeblich gesucht. Sportlich sorgte vor allem aber Ole Mikkel Prantl vom WSV Königssee für Aufsehen. Der 25-Jährige holte sich mit Platz sechs das beste Ergebnis seiner Karriere und setzte damit ein starkes Ausrufezeichen für die kommende Saison. „Für mich war das heute das erste Rennen der neuen Saison. So bin ich in den Tag gegangen und das ist vor allem in der Qualifikation und in der ersten Runde richtig gut gelungen.“ Im Viertelfinale traf er auf den späteren Sieger Sangho Lee aus Korea. „Ich habe alles riskiert, bin voll ans Limit gegangen, aber Sangho Lee war heute einfach zu stark.“ Bei den Frauen hatte lediglich die Bischofswiesenerin Ramona Hofmeister die Qualifikation überstanden, musste aber bereits im Achtelfinale gegen die Schweizerin Julie Zogg die Segel streichen. „Gegen Julie hat es leider nicht gereicht. Aber ich gönne ihr das von ganzem Herzen, dass sie noch ein paar schöne Erinnerungen von ihrem letzten Rennen mitnimmt“, zeigte sich Hofmeister fair und emotional zugleich und ergänzte: „Es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Das Weltcupfinale hier in Winterberg ist immer ein besonderer Saisonabschluss.“ Stefan Baumeister scheiterte im Achtelfinale gegen den Italiener Maurizio Bormolini, der sich damit nach dem Gesamt- und dem Parallel-Riesenslalom-Weltcup auch die dritte Kristallkugel schnappte.

Ergebnis Frauen Weltcup-Finale Winterberg am 21. März 2026: 

  1. Lucia Dalmasso (Italien)
  2. Sabine Payer (Österreich)
  3. Michelle Dekker (Niederlande) 

Ergebnis Männer Weltcup-Finale Winterberg am 21. März 2026: 

  1. Sangho Lee (Korea)
  2. Christoph Karner (Österreich)
  3. Alexander Payer (Österreich) 

Snowboard World Cup Frauen Parallel Slalom Gesamt 2026: 

  1. Tsubaki Miki (Japan)
  2. Lucia Dalmasso (Italien)
  3. Elisa Caffont (Italien)

Snowboard World Cup Herren Parallel Slalom Gesamt 2026: 

  1. Maurizio Bormolini (Italien)
  2. Benjamin Karl (Österreich)
  3. Aaron March (Italien)